Amtsenthebungsverfahren? – Ministranten sind entsetzt über Entscheidung des Bischofs

Leserbrief zum Artikel in der Saarbrücker Zeitung


Wir, die Messdiener der Pfarreiengemeinschaft Beckingen, sind sehr schockiert über Bischof Ackermanns Entscheidung, unseren liebgewon- nenen Pastor zu versetzen!


Für uns ist die Begründung, ein Pastor müsse alle zehn Jahre seine Gemeinde verlassen, nicht nachvollziehbar, besonders weil uns bekannt ist, dass in vielen Pfarreien unseres Bistums Priester länger als zehn Jahre in einer Pfarrei tätig sind. Trotz anfänglicher Startprobleme sind wir mittler- weile zu einer harmonischen Pfarreienfamilie zusammengewachsen. Wir haben unseren Pastor als sympathischen und offenen Priester kennen und schätzen gelernt.


Wir fragen uns, ob sich der Bischof über die Konsequenzen seines Eingreifens im Klaren ist. Besonders die Messdiener und Jugendlichen der neu hinzugekommenen Pfarreien werden unter dieser Situation doppelt leiden, da unser Pastor erst im Dezember letzten Jahres die Pfarreien Haustadt und Reimsbach übertragen bekommen hat. Es führt zu Problemen und Verwirrung, dass uns unser Pastor nach so kurzer Zeit wieder entrissen wird. Für viele waren die Gottesdienste eine Umstellung, an die man sich jedoch schnell gewöhnt hat. Jetzt verrichten wir mit großer Freude unseren Dienst am Altar. Der Pastor mit konservativem Ruf gestaltet seine Gottesdienste feierlich und geht dabei auch auf die Wünsche seiner Mitchristen ein. Denn auch er musste sich umstellen, da er nun mehr als nur eine Pfarrei betreut. Jetzt aber läuft es gut und warum dies zerstören?!

SERVITE DOMINO IN LAETITIA

Dient dem Herrn mit Freude