Aktuelles in unserer Messdienergemeinschaft und PG

Kommentare: 10
  • #10

    Benedikt Diedrich (Donnerstag, 18 Oktober 2018 14:38)

    Ich bin selbst Messdiener und ich wäre froh, ich glaube da spreche ich im Namen vieler Messdiener, wenn man unseren Dienst mehr schätzen würde. Ich hoffe ihr lasst euch nicht unterkriegen.
    Liebe Grüße aus der Pfarrei St Josef zu Merzig
    Benedikt Diedrich

  • #9

    Laura Strauf ehemalige Messdienerin und Jugendbeauftragte für die Linke im KSV MZG (Dienstag, 16 Oktober 2018 23:19)

    Man muss sich echt fragen wohin das Alles führen soll, wenn die Jugend jetzt schon für Verwaltung oder ähnliches Platz machen muss. Dabei heißt es doch immer so schön "Geht Mal wieder raus" "Trefft euch Mal wieder" "Die Jugend von Heute...".
    Und dann? Ist man in einer Gemeinschaft, sogar noch in einer kirchlichen, die sowieso immer mehr Probleme hat Nachwuchs zu erreichen und wird einfach mal so vor die Tür gesetzt.
    Der Messdiener-Raum ist über Jahre hinweg ein zentraler Ort für die Beckinger Pfarreiengemeinschaft, ein Treff für Spiel und Spaß, ein Ort für Glaube und Aktionen, sowie für viele ein 2. Kinderzimmer oder Jugendzimmer das sie nicht missen wollen.
    Ich erinnere mich sehr gerne an die Messdiener Zeit. Ich bin mir sicher ich spreche für alle Ehemaligen und aktuellen Messdiener, wenn ich sage, dass diese Stunden ein Teil unserer Kindheit und Jugend sind.
    Natürlich kann man behaupten " Es sind doch nur Wände" , aber gerade diese Wände sind nicht so leicht ersetzbar.
    Wohin wenn nicht viel Möglichkeiten vorhanden sind, an wen wenden wenn man quasi machtlos ist?
    Auch die Verwaltung ist ein wichtiger Bestandteil, aber die Jugend braucht Freiräume.
    Dabei bietet das Pfarrhaus in Beckingen genügend Räume um auch eine neue Gemeindereferentin unterzubringen.
    Ich wünsche Euch viel Erfolg und hoffe dass ihr das Bestmögliche für euch erreichen könnt. Ich stehe euch gerne für Rat und Tat zur Verfügung.

  • #8

    J. Hoffmann (Dienstag, 16 Oktober 2018 22:40)

    Beckingen war bekannt durch eine gute Messdienerarbeit. Das galt für die gesamte Pfarreiengemeinschaft. Das wird jetzt mutwillig zerstört.
    Grund dafür ist eine Gemeindereferentin. Als hätte diese Berufsgruppe nicht schon genug in der deutschen Kirche zerstört.... am besten tritt man aus der Kirche aus oder die Kirchensteuer wird abgeschafft. Denn nur weil die deutsche Kirche so reich ist, gibt es Gemeindereferenten. In anderen Ländern gibt es das Problem dieser Berufsgruppe nicht.

    Liebe Messdiener,
    Bleibt bitte dran und wehrt euch. Geht an die Presse oder bittet die Gemeindereferentin darum, die Stelle nicht anzuregen. Dann habt ihr viele Probleme weniger.

    Noch was zum Thema Beerdigung: gemäß Kirchenrecht hat jeder Katholik ein Recht auf ein eigenes Sterbeamt. Ein Sammelsterbeamt einmal in der Woche ist nicht erlaubt und rechtswidrig. Tut euch mit vielen zusammen und meldet das nach Trier und Rom.
    Wenn das nämlich mit den Beerdigungen so ist bei euch, können ja auch gleich die Bestatter die Leute beerdigen, das ist dann nicht weniger.

  • #7

    (Montag, 15 Oktober 2018 20:19)

    Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie der damalige Raum, der mit Herzblut, großem Eifer und sorgfältiger Planung von den Ober-Messdienern, die für jeden Vorschlag offen waren, mit Farbe und den Bedürfnissen der heutigen medialen Arbeit hergerichtet wurde.
    Es scheint, als könne der Mohr gehen … wieder einmal wird eine gute Arbeit zunichte gemacht.
    Mit der Wegnahme des Raumes zeigt sich vielerlei. Mit einer gewissen Reflektion über die Vertreibung könnte man nun auf die Idee kommen, dass auch diese Mühe der Ministranten NICHT zu schätzen gewusst wird, auf eine gute Jugendarbeit keinen Wert gelegt wird. Ein Hauch von Spaltung?
    Dies hängt sicherlich nicht von einem Raum ab, der an den Pfarrgarten grenzt … Aber eine Vertreibung der Messdiener aus Beckingen (das mag jeder sehen, wie er will)? Jede Pfarrei hat ihre Messdiener, aber nicht die Pfarrei Johannes und Paulus …

    Ich kann mich auch sehr gut daran erinnern, dass der Raum nach Fertigstellung durch eine Besichtigung den vielen Helfern vorgestellt wurde, wie dieser Raum auch eine Einsegnung fand. Die feierliche Einweihung war für mehr als nur für einen Raum für die Messdiener … es war für die Jugend auch eine gewisse Bestätigung, ein Teil des großen Ganzen zu sein.

    Der Raum ist für die Messdiener mehr als nur ein Treffpunkt. In ihm wurden nicht nur Feste ausgerichtet, hier wurden die Weichen gestellt für die Organisation für kirchliche Hochfeste. Auch gemeinsam mit dem Pastor wurden hier Themen angegangen und auch vortrefflich unterstützt von Eltern, Gönnern und vielen anderen Helfern aus der Gemeinde. Dazu gehörten das Einleiten der Osterzeit, die Einteilung der Kleinsten und der Eltern für das Kleppern, oder sogar Patronatsfeste, Prozessionsabläufe, die Weihnachtszeit, ein ordentliches Miteinander … Hier sind die Messdiener immer sehr bemüht, einen gut aufgestellten Ablauf im Sinne der liturgischer Bestimmungen zu pflegen!

    Wie wird dies aussehen, wenn man uns Menschen immer und immer wieder zeigt, wie egal einem das Tun, das Wirken in der Gemeinschaft ist? Es sitzen wohl immer Menschen in einer Stellung, in der sie so starr sind, dass sie vergessen …
    Lasset die Kinder zu mir kommen … Das Verständnis fehlt!
    In diesem Sinne möchte ich an die Messdienerschaft eine Botschaft senden, wenn die Oberen nichts vom Menschenfischer wissen wollen, so behaltet ihr ihn im Herzen …
    Noch eine Sache: In der Kirche und Gemeinschaft zählt auch der Wasserträger – von Mensch zu Mensch. Wer von Spaltung etwas versteht, sieht dies mit ganz anderen Augen.
    Gez.
    Der Holzfäller

  • #6

    Mutter eines Messdieners (Montag, 15 Oktober 2018 10:33)

    Ich finde es echt schade, wie seit der Amtsenthebung mit den Messdienern umgesprungen wird. Vorher waren in der Pfarreiengemeinde ca. 120 Messdiener, mittlerweile sind es noch ca. 50??? Die "alten Hasen" aus Beckingen sind zwar immer sehr bemüht alles aufrecht zu erhalten, aber dafür sind diese eigentlich auch nicht alleine zuständig. Z.B. hat weder mein Sohn noch ich bis heute H. Kaspar zu Gesicht bekommen, obwohl die Jugendarbeit auch in den Zuständigkeitsbereich eines Gemeindereferenten fällt. Auch habe ich mittlerweile den Eindruck dass unserem H. Goebel die Messdiener nicht unbedingt am Herzen liegen. Man hat jetzt ja am Samstagabend in der Vorabendmesse in Haustadt gesehen, welche Auswirkungen diese ganze unnötige Diskussion wegen dem Raum auf die Messdiener hat. Nur die Notbesetzung am Altar, kein Orgelspiel. Wenn das so weiter geht, wird mein Sohn wohl demnächst auch ausscheiden, obwohl es ihm bis jetzt immer noch Spaß gemacht hat.

  • #5

    Mutter einer Messdienerin (Samstag, 13 Oktober 2018 20:25)

    Es ist sehr schade, dass sich das Problem mit dem Raum gerade jetzt stellt. Nach langem distanziertem Verhältnis der Messdiener aus den einzelnen Orten, beginnt die Gemeinschaft der Messdiener der gesamten Pfarreiengemeinschaft endlich zusammenzuwachsen und ihr gemeinsamer Treffpunkt soll ihnen jetzt weggenommen werden.Es ist für die Gemeinschaft sehr wichtig, dass diese nicht nur beim Dienst am Altar stattfindet. Zwischenmenschlichkeit ist für eine starke Gemeinschaft unabdingbar. Es fühlt sich von den hauptamtlichen Mitarbeitern meines Erachtens leider niemand wirklich für die Messdiener zuständig.Es bedarf hier aber dringend der leitenden Hand eines hauptamtlichen Miarbeiters. Ich finde es sehr schade , dass momentan nicht das offene Gespräch mit allen gesucht wird. Stattdessen stellt man die Messdiener vor vollendete Tatsachen, ohne vorher das Problem diskutiert zu haben und Lösungen gesucht zu haben. Mir ist durchaus bewusst, dass es größere Probleme zu bewältigen gibt und die Arbeitsbelastung für die einzelnen Mitarbeiter immer größer wird, aber man muss auch dafür sorgen, dass die Basis stimmt , zu der die Messdiener nun einmal gehören und eine Gemeinschaft sich entwickeln kann. Es entwickelt sich derzeit die Tendenz, dass mehr Messdiener ihren Dienst niederlegen als neue ihn aufnehmen. Die Gefahr ist groß, dass der Pastor bald alleine am Altar steht. Dem sollte man entgegenwirken, indem man den Messdienern den Respekt und die Achtung entgegenbringt, die sie für ihre Tätigkeiten verdienen.

  • #4

    Anonym (Donnerstag, 11 Oktober 2018 22:49)

    Man merkt, dass hier die kirchlichen Ressourcen wieder falsch eingesetzt werden.
    Anstatt das die Kirche ihre Räumlichkeiten der Jugend- und Ministrantenarbeit zur Verfügung stellt, wird ein komplettes Pfarrhaus zum ,,Großraumbüro“
    beschäftigt.
    Somit beschäftigt sich die Kirche nur noch mit ihrem hauptamtlichen Personal ( Gemeinderefent und Co.), ohne für die Menschen und ihre Sorgen dar zu sein.

    In einem Ort, in welchem 5000 Einwohner leben, müsste es doch möglich sein, einen Raum für die Jugend- und Ministrantenarbeit zur Verfügung zu stellen. Das Beckinger Pfarrhaus besitzt mehrere abgetrennte Bereiche, die zum größten Teil leer stehen und nicht renovierungsbedürftig sind. Der Alternativvorschlag, welcher von Gemeindereferenten und Verwaltungsrat vorgeschlagen wurde, ist im finanziellen Sinne weitaus kostenintensiver, als der Verbleib der Ministranten im Beckinger Pfarrhaus.

    Fazit:

    Das Vertrauen der Ehrenamtlichen Helfer und Ministranten der Pfarreien wird verspielt, wenn man sie 2 Jahre nachdem sie sich einen Raum hergerichtet haben und diesen für pastorales gewidmet hat, raus schmeißt.

  • #3

    Anonym (Donnerstag, 11 Oktober 2018 20:56)

    Ich finde es unfair, dass wir Messdiener dafür zurückstecken müssen...
    Einfach nur traurig, finde dafür keine Worte!

  • #2

    Ein Messdiener (Donnerstag, 11 Oktober 2018 20:38)

    Irgendwie doch ironisch, wenn Messdiener für eine Gemeindereferentin, deren Aufgabe es sein wird, die Messdienergemeinschaft zu unterstützen und zu stärken, weichen müssen und funktionierende Strukturen zerstört werden, obwohl es eine Alternative (Kaplanswohnung) gäbe.

  • #1

    Anonym (Donnerstag, 11 Oktober 2018 18:42)

    Es ist schrecklich!

    Wie oben richtig gesagt worden ist, mussten die Ministranten mit der Amtsenthebung sehr viel Kraft aufwenden um die Jugend zusammen zu halten.
    Der Messdienerraum in Beckingen war dafür der passende Ort, wo sich aus allen Pfarreien Messdiener trafen.
    Der Beckingen Messdienerraum hat eine lange Geschichte und diese soll nun zu Ende sein ?
    Es fehlt in diesem Pfarrhaus an räumen ?
    Nein !!
    Es gibt alleine in der Kaplanswohnung noch weitere Räume, die sich perfekt als Büro einrichten ließen.
    Ich würde mir für die Messdiener aus der kompletten Pfarreiengemeinschaft wünschen, das Gemeindereferenten und Co. noch mal über den Verbleib der Ministranten in ihrem schönen eingerichteten und gut eingelebten Raum bleiben dürfen.